Konzeptidee: Kneipp - Strandbad und Campingplatz am Wolletzsee

Um die touristische Infrastruktur und die Möglichkeiten der Freizeit- und Erholungsaktivitäten zu verbessern, sollen das Strandbad Wolletzsee ökologisch saniert sowie Teile des nördlich angrenzenden Kiefernforstes und der Bereich südlich des Strandbades, der Schäferberg, touristisch erschlossen werden.

 

Das Plangebiet umfasst ca. 25 Hektar, liegt im Landschaftsschutzgebiet und ist Teil des Bio-sphärenreservates Schorfheide-Chorin.

 

Das Vorhaben knüpft an die strategische 

 

Ausrichtung Angermündes an und richtet seinen Bearbeitungsschwerpunkt an der Leitidee „Bunt und Gesund“ aus. 

 

„Bunt“ ist dabei durch die attraktive, kulturelle und historische Altstadt bereits gut besetzt. Dem Gesundheitsaspekt wird mit dem Vorhaben verstärkt Rechnung getragen. Das Vorhaben soll über einen Zeitraum von 10 Jahren und in vier Investitionsschritten realisiert werden: Bei der Umsetzung des gesamten Vorhabens soll der Barrierefreiheit in allen Angeboten der touristischen Servicekette Rechnung getragen werden.


Die vier Investitionsphasen stehen für kontinuierliche Weiterentwicklung

Die erste Investitionsstufe sieht die Modernisierung des Strandbades vor. In dieser Phase sollen ein Multifunktionsgebäude mit Rezeption, Strandbar, Gasstätte und Bowlingbahn gebaut werden. Gastronomische Angebotsschwerpunkte werden regionaltypische Produkte sein.

 

Eine Strandbar mit Grillstation wird das gastronomische Angebot erweitern. Bowling ist ein Breiten- und Mannschaftssport. Die Physiologische Wirkung ist heilsam und gesund und stützt so die Leitidee des Vorhabens optimal. Die Bowlingbahn soll auch für mobilitäts- und sehbehinderte Gäste nutzbar sein.

Zielgruppe sind Einheimische, Naherholende und Aktivtouristen.

 

In der zweiten Investitionsstufe sind 5 Ferien-hütten und 20 Baumhäuser vorgesehen. Eine Sauna am See soll das Gesundheitsangebot vor Ort für (Rad)Wanderer, Natur- und Aktivtouris-ten sowie Familien mit Kindern und die Ziel-gruppe 50+E (Enkel) bereichern.

In der dritten Investitionsstufe werden 20 Feri-enhäuser gebaut. Die Profilierung im Schwer-punktthema Gesundheit wird mit einem Kneipp-Park und Kneipp-Gebäude weiter ausgebaut. Damit kann ein überregionales Allein-stellungsmerkmal geschaffen werden. Außer-dem hat die nahegelegene Wolletzklinik ihren Schwerpunkt in der Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen. Fachliche und thera-peutische Synergien können so hervorragend genutzt werden. Zielgruppe sind Gesundheits-touristen 50+.

 

In der vierten Investitionsstufe sollen auf dem Schäferberg 150 hochwertige Cara-van- und Zelt- sowie 25 Reisemobilstand-plätze für Cam-pingtouristen im 4- bis 5-Sterne-Segment ge-schaffen werden. Ziel-gruppen sind Städterei-sende (Berlin-Stettin), Natur- und Aktivtouristen ebenso wie Gesundheitstouristen (Kurcamping)


Presseartikel


Nutzen haben die Touristen und die Angermünder

Die Unternehmervereinigung Uckermark unterstützt Entwicklung einer modernen Naherholungs- und Ferienanlage am Wolletzsee

 

Die Unternehmervereinigung Uckermark hat sich in der vergangenen Woche bei intensiven Gesprächen mit den Städtischen Werken Angermünde umfassend das Projekt „Kneipp-Strandbad und Ferienanlage Wolletzsee“ erklären lassen – Grund dafür ist die heute anstehende Stadtverordnetenversammlung (Beginn bereits um 15 Uhr!), auf der einige Angermünder Abgeordnete einen Beschlussentwurf einbringen, mit dem das Projekt wieder gekippt werden soll – das würde dessen Ende, zumindest aber eine lange Verzögerung in der Planung und Umsetzung bedeuten. Stadtwerke-Geschäftsführerin Sybille Holzäpfel, Projektleiter Christian Mercier und Aufsichtsratsmitglied Heiko Poppe informierten Katrin Grothe, Regionalpräsidentin Angermünde der UV, und Jens Wichmann von der Angermünder Fensterbaufirma Hilzinger und UV-Mitglied.

 

Im Ergebnis stellten Katrin Grothe und Jens Wichmann fest: „Für die Angermünder Wirtschaft ist dieses Entwicklungskonzept ein ganz wichtiges Projekt, es eröffnet den Unternehmern der Region von Baufirmen bis zu Versorgern und Dienstleistern wie Bäckern und Serviceunternehmen neue Chancen der Wertschöpfung. Wir ziehen Menschen in die Region, die Kaufkraft mitbringen. Und es hat den Charme, dass nicht nur Touristen davon profitieren, sondern wir Angermünder auch selbst – uns stehen die neuen Freizeitangebote ja ebenfalls zur Verfügung. Der Wolletzsee kann ganzjährig zu einem Anziehungspunkt werden. Das sollte nicht an den Sonderinteressen einiger weniger scheitern, zumal aus unserer Sicht ausgezeichnete Lösungsangebote für den Seesportverein und den Campingplatzverein, die die Halbinsel räumen müssen, auf dem Tisch liegen.“ Das bestätigt Sybille Holzäpfel: „Mit dem Seesportverein haben wir uns gestern (Mittwoch, 14. Mai, d. Red.) auf ein Ersatzgrundstück geeinigt. Sie bekommen einen neuen Platz mit Stromanschluss.“ „Ansonsten ist die Fläche leer, die Seesportler errichten ihre Anlage selbst.

 

Auch für den Campingplatzverein haben wir jetzt eine sehr gute Lösung vorbereitet, die schon bis zum nächsten Frühjahr realisiert sein kann, in dem wir die Fläche des Tipidorfes, das erst in der 4. Phase des geplanten Ausbaus entstehen soll, zur Verfügung stellen. Niemand muss also zehn Jahre warten, alle können praktisch ohne Unterbrechung am Wolletzsee bleiben, nur an etwas anderer Stelle.“ Das Strandbad Wolletzsee ist zwar schön, aber es sind viele Wünsche offen, dringende Investitionen wie für ein Restaurant

sind nötig. Auch die Anerkennung als Staatlich anerkannter Erholungsort ist nicht für die Ewigkeit festgeschrieben, sondern mit Auflagen verbunden. „So muss die Stadt Angermünde einen modernen Campingplatz und weitere hochwertige Unterkünfte entwickeln – wo ließe sich das besser machen als im Bereich des Strandbades Wolletzsee und der angrenzenden Schäferberge? Wir haben uns das bei der Errichtung von Campingplätzen und Ferienanlagen erfahrene Planungsbüro QM3 aus Potsdam ins Boot geholt, die in einer Bedarfsanalyse festgestellt haben, dass dieser Standort alle Voraussetzungen für ein solches Vorhaben mit sich bringt, es wurde gemeinsam ein Entwicklungskonzept für die Umsetzung innerhalb von zehn Jahren und vier Etappen und für die Phase 1 ein Investitionsplan erstellt.“ Warum die Arbeiten nicht mit dem Stellplatz für Caravans und dem Campingplatz beginnen, erklärt Sybille Holzäpfel:

„Wenn hier Caravanbesitzer auftauchen und feststellen, sie können sich zwar hinstellen, aber sonst gibt es nichts weiter, dann sind sie gleich wieder weg und kommen nicht wieder – die Mundpropaganda sorgt für Verlust potenzieller Besucher. Also beginnen wir mit der Infrastruktur und den allgemeinen Einrichtungen sowie Freizeitangeboten.“ Die 1. Stufe: Zentrale Einrichtungen

im Bereich der alten, noch vorhandenen Strandgaststätte und drumherum sollen entstehen: Ein neues Multifunktionsgebäude mit Rezeption, Laden, einem Restaurant mit 60 Plätzen im Gastraum und 30 Plätzen an der separaten Bowlingbahn und 50 Plätze auf der Terrasse mit Blickrichtung Wolletzsee sollen entstehen; neues Sanitärgebäude einschließlich Duschen; Errichtung einer Strandbar mit Grill und Eis; Herstellung von Barrierefreiheit; Sanierung des Strandbades mit Erweiterung des Spielplatzes; Schaffung neuer Sitzgelegenheiten mit Halbstammbänken, Überdachung, Baumbänken.

 

Die 2. Stufe: Im Bereich nördlich des jetzigen Strandbades im Wald: Bau von fünf Radlerhütten mit einfacher Ausstattung, für Radler und Wanderer mit kleinem Gepäck auf Zwischenstation; 20 Baumhäusern mit hochwertiger Baumausstattung (davon zwei Behindertengerecht am Hang zum Wolletzsee hin); Bau einer Faßsauna; Errichtung von „Grillkotas“, Schaffung von Badezuberplätzen Die 3. Stufe: Ausbau von Übernachtungskapazitäten nördlich des Strandbades – 20 Ferienhäuser

mit mittlerer Ausstattung; Bau des Kneipp-Parks (u.a. Wassertretbecken, Barfußpfad, Armbecken)

Die 4. Stufe: Auf dem Schäferberg Errichtung des Campingplatzes mit 125 Standplätzen (4-Sterne-klassifiziert), Zeltwiese mit 20 bis 30 Stellplätzen und Fertigstellung des Tipidorfs nördlich des Strandbades nach Umzug der Dauercamper vom dortigen Standort auf den neuen Campingplatz.

Die Freizeitangebote wie Fahrradverleih, Steganlage mit Sprungturm, Angelerlaubnis, Wanderangebote, Tauchen usw. usf. nicht zu vergessen. Der „Vorhabenbezogene Bebauungsplan“ als Planungsinstrument ist beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ist eingereicht. „Wir rechnen im September mit der Genehmigung. Dann können wir loslegen“, so Sybille Holzäpfel. „Dazu müssen wir aber auch entsprechende Auflagen

umsetzen. Dazu gehört der Freizug und die Renaturierung der Halbinsel. Daran kommen wir nicht vorbei. Im übrigen ist es auch ein Wunsch vieler Angermünder, das die Halbinsel ihre ganze Schönheit zurückerlangt und von allen betreten werden kann. Übrigens gehört auch dazu, dass kein Neubau im 50-Meter-Uferstreifen errichtet werden darf, ausgenommen zwei behindertengerechte Baumhäuser.“

(Quelle: Märkischer Markt, 21./22. Mai 2014, Michael-Peter Jachmann)

Pläne zum neuen Campingplatz werden konkreter

Seit mehr als zwei Jahren arbeitet die Städtische Werke Angermünde GmbH(SWA) an dem Projekt „Wolletzsee“. Immer wieder wurde in der Zeitung von den Plänen der Stadtwerke berichtet und heftig darüber diskutiert. Die Rede war von einem neuen Campingplatz, Beräumung der Halbinsel, Strandbar und vielen weiteren Ideen, wie man das Strandbad Wolletzsee zukünftig attraktiver gestalten kann. Doch seit einiger Zeit ist es stiller geworden und man hört nicht mehr so viel zum Thema Campingplatz am Wolletzsee. Das Kulturjournal wollte wissen, wie der derzeitige Planungsstand ist und sprach mit dem verantwortlichen Mitarbeiter der Städtischen Werke, Christian Mercier.

 

Lesen Sie hier das komplette Interview:

 

Kulturjournal: Herr Mercier, Sie sind für die Planungen rund um das Thema Wolletzsee verantwortlich.

Mercier: Richtig, neben meinen eigentlichen Aufgaben im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kümmere ich mich um die Entwicklung des Strandbad Wolletzsee.

 

KJ: Wie kam es dazu, dass die Städtischen Werke das Strandbad umbauen und einen neuen Campingplatz errichten wollen?

Mercier: Nun, die Idee einen neuen modernen Campingplatz nördlich des Strandbades zu schaffen ist ja nicht neu. Die Stadt will seit Jahren schon die Verkehrsanbindung und die Erschließung der Einrichtungen verbessern. Der letzte Versuch der Stadt, den Flächennutzungsplan zu ändern, wurde 2002 unternommen. Dieser scheiterte allerdings an den unterschiedlichen Auffassungen zwischen Stadt und den Naturschutzbehörden.

 

KJ: Wieso wurde die Idee erneut aufgegriffen?

Mercier: Mit den Bemühungen der Stadt um den Titel „staatlich anerkannter Erholungsort“, stellte sich heraus, dass in Angermünde Übernachtungsmöglichkeiten, speziell für Radtouristen und Familien mit Kindern fehlen. Weiterhin legte der Landesfachbeirat für Kur- und Erholungsorte bereits im Jahr 2005 der Stadt nahe, moderne Zeltplätze und Abstellmöglichkeiten für Wohnmobile zu schaffen. Daraufhin beschloss die Stadtverordnetenversammlung im September 2009, uns damit zu beauftragen, die Machbarkeit zu prüfen, ein schlüssiges Entwicklungskonzept zu erarbeiten und das Vorhaben mit den Genehmigungsbehörden abzustimmen.

 

KJ: Die Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden, wie muss man sich das vorstellen?

Mercier: Um überhaupt etwas bauen zu dürfen, muss der aktuelle Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan erarbeitet werden. Da das Strandbad im Landschaftsschutzgebiet des Biosphärenreservates liegt, gestaltet sich das etwas komplizierter. Gemeinsam mit unserem Planungsbüro führten wir vorab intensive Gespräche mit dem Landesumweltministerium, der Biosphärenreservatsleitung und der Forstbehörde, wie wir das Projekt umsetzen können und dennoch die Interessen von allen Beteiligten gewahrt werden können. Mit diesen Hinweisen erstellten wir den „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“, welcher während der ersten Genehmigungsrunde vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz leider noch abgelehnt wurde. Der zweite Versuch, die nötigen Genehmigungen zu erhalten, läuft derzeit. Die größte Hürde liegt im Moment bei der Suche nach geeigneten Ausgleichsflächen für die Wiederaufforstung des Kiefernwaldes. Das ist eine Menge Bürokratie, sehr viele Gutachten, Analysen und Studien mussten bereits angefertigt werden. Das kostet alles sehr viel Zeit.

 

KJ: Und Geld!

Mercier: Natürlich kostet das auch Geld. Wir sind ein Energieversorger und keine Landschaftsplaner - Bebauungsplan, Umweltbericht, Vogelgutachten, Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen etc. müssen von externen Partnern durchgeführt werden.

 

KJ: Viele Angermünder befürchten, dass auf Grund der Übertragung des Strandbades an die SWA die Strom- und Gaspreise steigen.

Mercier: Das ist vollkommen unbegründet. Als kommunales Unternehmen unterstützen wir jetzt schon soziale Einrichtungen und gemeinnützige Vereine. Genauso wird auch dieses Projekt durch die SWA und auch der Stadt finanziell unterstützt, aber die Strom- und Gaspreise sind davon in keinster Weise betroffen. Unser Entwicklungskonzept sieht die Gründung einer eigenen Betreibergesellschaft vor, die wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen soll.

 

KJ: Was sagen Sie zu den Vorwürfen der Camper, die ihren Platz räumen müssen, nicht in das Projekt einbezogen worden zu sein.

Mercier: Dass die Halbinsel geräumt werden muss, ist eine Auflage des Landesumweltamtes und für die Dauercamper vom Campingverein Wolletzsee sicher keine schöne Situation. Aber, die Pachtverträge für die Halbinsel sind seit jeher genau aus diesem Grunde immer nur um drei Jahre verlängert worden. Die Stadt hat von Anfang an mit offenen Karten gespielt und immer betont, dass bei einer etwaigen Umgestaltung des Strandbades, der Pachtvertrag nicht verlängert wird. Das war den Campern bewusst. Außerdem haben wir in Gesprächen mit den Dauercampern angeboten, ihnen eine separate Fläche auf dem neuen Gelände zu nutzen, um auch die gewachsenen sozialen Beziehungen untereinander aufrecht zu erhalten.

 

KJ: Dennoch ist der Verein nicht begeistert von den Planungen.

Mercier: Na das ist ja auch verständlich. Die Halbinsel ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, den räumt man ungern. Aber in Zukunft wird dieses kleine Paradies wieder für jedermann erlebbar sein und nicht bloß für den kleinen, elitären Kreis von Dauercampern, und zwar ohne verschlossene Tore oder Öffnungszeiten. Weiterhin geht es bei dem Projekt um das Gemeinwohl, es geht darum den Tourismus zu fördern, die Infrastruktur zu verbessern und das Freizeitangebot zu erhöhen. Angermünde hat in letzter Zeit sehr viel für den Tourismus getan, jetzt ist es an der Zeit einen weiteren Schritt zu gehen um die Chancen die sich aus dem Titel „staatlich anerkannter Erholungsort“, der Ernennung des Grumsiner Forst zum „UNESCO Weltnaturerbe“ , der Lage im Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorin“ und der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark „Unteres Odertal“ ergeben, auch zu nutzen. Dazu gehört eben auch ein modernes Strandbad mit vernünftiger Gastronomie, Beherbergungsmöglichkeiten und Zeltplätzen.

 

KJ: Wie geht’s mit dem Seesportverein weiter, der ja ebenso betroffen ist?

Mercier: Wir glauben, dass die geschickte Integration des Seesportvereins in das Gesamtprojekt eine Bereicherung des Freizeitangebotes am Wolletzsee darstellt. So könnte der Verein zukünftig auch für Besucher ein interessanter Anlaufpunkt im Strandbad werden. Wir hatten bereits sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und sind guter Dinge, dass wir gemeinsam eine Lösung finden werden mit der beide Seiten sehr gut leben können.

 

KJ: Sie sprachen vorhin von einem Entwicklungskonzept. Darf man fragen wie das aussieht?

Mercier: Natürlich, zusammen mit unserem Beratungsbüro QM3 aus Potsdam haben wir ein Konzept entwickelt dessen Umsetzung in vier Phasen erfolgen soll und sich insgesamt über zehn Jahre erstreckt. In der ersten Stufe steht die Modernisierung des Strandbades im Vordergrund. Ein neues Sanitärgebäude und ein Multifunktionsgebäude mit Restaurant, Bowlingbahn, Rezeption und kleinem Kiosk sollen entstehen. In der zweiten Phase werden erste Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen, die insbesondere Familien und Radwanderer anziehen sollen. Im dritten Schritt kommen Kneipp-Anlagen hinzu, die sich sehr großer Beliebtheit erfreuen, und wesentlicher Teil unseres Grundkonzeptes sind. Im vierten Schritt folgt der Ausbau des Campingplatzes.

 

KJ: Das Grundkonzept sieht wie aus?

Mercier: Der Kneippsche-Therapieansatz – Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und gesundheitsfördernde Lebensordnung ist die Basis aller Angebote und soll sich in allen Leistungen widerspiegeln. Vollwertige Lebensmittel in der Gastronomie, Freizeitmöglichkeiten wie Kräuterwanderungen, Nordic Walking und andere Bewegungs- und Entspannungsangebote und Barrierefreiheit sollen uns Wettbewerbsvorteile im Gesundheitstourismus verschaffen. Gepaart mit einer landschaftsangepassten Gestaltung möchten wir ein authentisches, regionaltypisches und unverwechselbares Profil schaffen, welches sich nahtlos in Marketingkonzept des Angermünder Tourismusvereins einfügt und zu unserer Region passt.

(Quelle: Kulturjournal 02/2012)

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